Schlagwort-Archive: Salzlandkreis

Sommermarkt auf der Wasserburg Egeln

Am Sonntag, dem 14. Juli, verwandeln sich Unter- und Oberburg der Wasserburg Egeln wieder in einen großen Marktplatz.

Bis 15:00 Uhr werden sich Direktvermarkter aus ganz Sachsen-Anhalt mit ihren Produkten präsentieren und zum Kosten und Kaufen einladen.

Kräutertöpfe, frisches vor Ort gebackenes Brot, Wurstwaren von Schwein und Pferd, Konfitüren, Eier, Senf, Obst, Gemüse, Blumen, Honig,

Käse von Ziege, Schaf und Kuh, Lamm und Wild, frisch geräucherter Fisch sowie Hüte & Mützen. Bürstenmacher und Schmied präsentieren historisches Handwerk. Die Töpfergruppe des Förderverein Wasserburg zeigt seine neuesten Kreationen und bietet auch zum Verkauf an.

Ebenso hat das Egelner Museum mit seinen vielfältigen Ausstellungen geöffnet und lädt zur Erkundung „Vom Burgverlies bis zum Bergfried“ ein. In der kleinen Galerie ist letztmalig die Sonderausstellung „Emaille in vielerlei Form“ von Dietmar Sauer aus Magdeburg zu sehen.


Die Burgpuppenbühne spielt um 11:00, 12:00 und 13:00 Uhr für kleine und große Besucher das Stück „Kasper turnt sich fit“. Auch das Mittagessen brauchen Sie an diesem Tag nicht selbst zu kochen den am Vereinshaus des Förderverein Wasserburg gibt es Kaffee, Kuchen und auch deftiges vom Grill. 

Uwe Lachmuth
Museumsleiter
Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6,
39435 Egeln
Tel. 039268- 32 194

Sachsen-Anhalt.TV – Ringheiligtum Pömmelte bei Schönebeck im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

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Sachsen-Anhalt.TV – Ringheiligtum Pömmelte bei Schönebeck
im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Heute berichte ich über die Kreisgrabenanlage von Pömmelte in Zackmünde. Im Jahr 2005 bis zum Jahr 2006 fanden geomagnetische Untersuchungen statt, bei welcher die Luftbildstrukturen bestätigten wurden. Es wurden Ringanlagen, eine kleinere Kreisgrabenanlage und eine Reihe von Gruben entdeckt. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist ein komplexer Ritualort, an dem vielfältige religiöse Handlungen ausgeübt wurden. Seit Dezember Zweitausendfünfzehn trägt diese Anlage den Namen Ringheiligtum Pömmelte. Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von etwa 115 Metern, wobei der Kreisgraben, bei dem es sich um einen Kultplatz vom Ende des 3. Jahrtausends vor Christus handelt, einen Durchmesser von etwa 80 Meter aufweist. Die siebenteilige Anlage setzt sich wie folgt zusammen: Ein äußerer Pfostenring welcher partiell mit Gräben umgeben ist. Dann ein Ringgraben, der aus einzelnen Gruben besteht. Innen folgt dann der eigentliche Kreisgraben, mit einer innen liegenden Palisade. Vor diesem Graben befindet sich ein äußerer Wall. Im Inneren des Kreisgraben stehen zwei Pfostenkränze. Der Kreisgraben verfügt in regelmäßigem Abstand über vier Durchlässe. Erstmals liegt mit der Anlage von Pömmelte-Zackmünde ein rituell-religiöses Bauwerk der Schnurkeramik- und Glockenbecherkulturen und der Aunjetitzer Kultur in Mitteleuropa vor, die Rückschlüsse auf das Weltbild und die Glaubenswelt zulässt. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde gehört in die frühe Bronzezeit, in der auch die Himmelsscheibe von Nebra entstand. Nach rund dreijähriger Bauzeit wurde das neue Touristeninformationszentrum eröffnet. Die 60 Zentimeter breiten Wände bestehen aus zahllosen Stampflehm-Schichten. Seit der rohe Lehm getrocknet ist, trägt er das rund 300 Tonnen schwere Flachdach aus Stahlbeton. Das neue TIZ hat für Sie geöffnet, hier werden freundlich ihre Fragen beantwortet. Es gibt jede Menge Infomaterial. Es können Führungen gebucht werden und es gibt Infos zu Veranstaltungen. Schauen Sie sich das neue Touristeninformationszentrum an. Ihre Katja. Danke.

Sachsen-Anhalt.TV – Concordiasee bei Nachterstedt und Schadeleben am Harz in Sachsen-Anhalt.

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Sachsen-Anhalt.TV – Concordiasee bei Nachterstedt und Schadeleben
am Harz in Sachsen-Anhalt.

Heute berichte ich über den Concordiasee, mit der Seeterrasse „Arche Noah“ bei Schadeleben. Der Ort am Nordufer des Concordiasees hat rund 700 Einwohner. Der Concordiasee ist der größte künstliche See im Harzvorland im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Er befindet sich etwa acht Kilometer nordwestlich von Aschersleben. Der Name des Sees ist von der früheren Braunkohlegrube Concordia abgeleitet. Durch die 1996 eingeleitete Flutung des ehemaligen Tagebaus Nachterstedt, des größten Restloches im ehemaligen Braunkohlerevier im Salzlandkreis, entsteht ein vielseitig nutzbarer See als Mittelpunkt einer sich entwickelnden Bergbaufolgelandschaft, der Freizeitlandschaft Harzer Seeland. Im Sommer 2002 erreichte der Concordiasee eine Wasserfläche von etwa 300 Hektar. Gut ausgebaute Radwege führen Radtouristen vom Harz kommend durch das Harzer Seeland. Der bekannte Europaradweg R1 führt u.a. direkt am Nordufer des Concordia Sees entlang. Die Gaststätte Seeterrasse Arche Noah in Seeland am Concordiasee wurde nach langer Schließzeit mit neuer Pächterin wieder eröffnet. Der angelegte Sand-Kiesstrand befindet sich am Nordufer des Concordia Sees bei Schadeleben. Hier befindet sich auch der Yachthafen. Für Windsurfer bietet der Concordia See optimale Bedingungen. Für die geruhsame Wassererkundung stehen Tretboote, Ruderboote am Badestrand zum aus leihen zur Verfügung.
Ihre Katja. Danke.

Sachsen-Anhalt.TV – Schloss Plötzkau im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

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Sachsen-Anhalt.TV – Schloss Plötzkau im
Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Ich berichte heute vom Schloss Plötzkau. Ein 37 Meter hoher Turm und nicht weniger als 21 markante Giebel geben Schloss Plötzkau seine unverwechselbare Silhouette. Im Innenhof der Anlage entsteht fast der Eindruck, auf dem Marktplatz einer Renaissance-Kleinstadt zu stehen. Hier und da sind barocke Elemente späterer Umbauten zu entdecken. Trotzdem sind die mittelalterlichen Anfänge des Bauwerks aus Zeiten der Grafen zu Plötzkau an vielen Stellen präsent, vor allem in den Kellergewölben und Untergeschossen. Im 16. Jahrhundert ließ Fürst Bernhard von Anhalt auf den Mauern der inzwischen arg mitgenommenen Anlage ein Wohnschloss im Stil seiner Epoche erbauen. Für Heiratswillige befindet sich auf Schloss Plötzkau eine Außenstelle des Standesamtes der Verbandsgemeinde Saale-Wipper.
Ihre Katja. Danke.

Pflegeeltern gesucht – vielleicht auch gefunden

Salzlandkreis blickt auf seinen ersten thematischen Infotag: Weiterer Ansatz, der Fortführung verdient.

Bernburg/Staßfurt. Von uns aus gern wieder, der Aufwand habe sich schon jetzt gelohnt, zieht im Landkreis-Fachdienst Jugend und Familie der Teamleiter des Pflegekinderdienstes für seine Mannschaft Kurzbilanz nach dem ersten kompakten Informationstag. Der Salzlandkreis hatte kürzlich nach Staßfurt eingeladen, alles vorbereitet und ganz viele Informationen bereitgehalten, um auch auf diese Weise neue und mehr Interessierte zu gewinnen als potenzielle Pflegeeltern, Paare und Alleinstehende, die alle notwendigen Voraussetzungen mitbringen und sich auch mit dem Herzen für diese Aufgabe entscheiden können.

Das Team des Pflegekinderdienstes, das in der vergangenen Woche mit einem besonderen Beratungsangebot nach Staßfurt eingeladen hatte.
Foto: Salzlandkreis, FD 22

Der Bedarf ist groß. Und so entwickelt der Pflegekinderdienst immer wieder neue Ideen und Unterstützungsangebote für die zunehmende Zahl Kinder und Jugendlicher auch im Salzlandkreis, die Hilfe brauchen und zeitweise oder auf Dauer nicht bei ihren Eltern leben können. Ein kompakter Infotag mit breiter Werbung ist so eine Idee, die in dieser Form erstmals umgesetzt wurde im eigenen Haus der Kreisverwaltung in Staßfurt.

Sie jedenfalls nehmen dieses freundliche Angebot heute gerne an, meinte ein Paar aus Staßfurt, um mehr und Konkretes zu erfahren. Weil der eigene Kinderwunsch jahrelang nicht erfüllt wurde, hätten sie sich schon lange und immer mal wieder mit dem Gedanken befasst, sich um andere Kinder zu kümmern. Jetzt ist der eigene, kleine Nachwuchs zwei Jahre, der Große groß. Aber es soll doch allen Kindern gut gehen, wir möchten helfen, meinte die Mutter und setzte sich an den Beratungstisch einer Sozialpädagogin. Ihren Jüngsten wusste sie in der Zeit gut betreut bei einer weiteren Mitarbeiterin. So kam ein konzentriertes, ungestörtes Gespräch heraus. Vielleicht sogar eine neue Pflegschaft. Aber dafür bedarf es natürlich mehr Zeit und Austausch. „Wir sind da, unsere Fachkräfte die Ansprechpartner, jeden Tag. Wir begleiten den Prozess und unterstützen die Pflegeeltern in dieser gemeinsamen Aufgabe, die von allen Seiten viel Einsatz fordert, dafür aber auch belohnt wird“, versichert Fachbereichsleiterin Anke Meyer. „Der beste Lohn und Erfolg sind Salzländer Kinder und Jugendliche, die selbstbewusst und selbstbestimmt als Erwachsene ihr Leben leben und unsere Gemeinschaft stärken.“   

Jetzt, beim ersten Infotag des Salzlandkreises, waren es an die 20 Interessierte, potenzielle Pflegemütter und -väter, die den persönlichen Austausch suchten und wichtige Informationen mitnehmen konnten zu den Voraussetzungen für die Aufnahme eines Pflegekindes, zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Unterstützungsangeboten und Leistungen, die Familien erhalten.

https://www.salzlandkreis.de